Wurzelspitzenresektion Berlin

zur Vorbeuge von übergreifenden Entzündungen

Manchmal hat eine Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg. Trotz ausgezeichneter Wurzelkanalbehandlung können auf Grund der Beschaffenheit des Wurzelsystems dennoch erneute Beschwerden auftreten oder nicht richtig ausheilen. Deshalb ist ein Kontrolltermin in der Praxis so wichtig um entzündliche Prozesse, die sich nicht verkleinert haben, neu aufgetreten sind oder sich ggf. sich sogar vergrößert haben

Wiederholt auftauchende Schmerzen können ein Signal für ein akutes Auftreten einer nicht ausgeheilten chronischen Infektion- Ein sogenanntes Aufflammen- sein.

In manchen Fällen ist auch ein Riss im wurzelbehandelten Zahn entstanden, der Keime eindringen lässt, oder die Füllung bzw. die prothetische Versorgung ist undicht geworden. In dieser Situation kann eine professionelle Wurzelspitzenresektion Abhilfe schaffen und für schnelle und nachhaltige Schmerzbefreiung sorgen, wenn die Voraussetzungen zum Erhalt gegeben sind.

Dabei ist entscheidend, dass die Deckfüllung oder prothetische Versorgung des Zahnes dicht ist, eine homogene dichte Wurzelfüllung vorhanden ist und keine Schädigungen der Wurzel im Sinne einer Fraktur oder tiefen Zahnfleischtasche besteht.

Der Entzündungsherd wird dann durch minimales Kürzen der Wurzelspitze um 3-4mm entfernt werden. Dieser Eingriff erfolgt durch den Behandler während eines kleinen chirurgischen Eingriffs mit örtlicher Betäubung und so kann der Zahn in der Regel erhalten werden.

In seltenen Fällen ist die Entzündung so stark, dass mit einer einfachen Wurzelkanalbehandlung eine Schmerzfreiheit erzielt werden kann, dann wird durch den Endontologen eine Wurzelspitzenresektion unmittelbar nach der Wurzelfüllung durchgeführt, um den Zahn zu retten.

Warum ist die mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion besser als die konventionelle?

Die Spezialisten für Wurzelspitzenresektion Berlin arbeiten bei der WSR mit einer Vergrößerungsoptik oder dem Operationsmikroskop. Die schonende mikrochirurgische WSR ist noch effizienter als die herkömmliche Wurzelspitzenresektion und kann selbst nach einer nicht erfolgreichen konventionellen WSR durchgeführt werden. Die klassische Wurzelresektion hat eine Erfolgsquote von 60-65 Prozent- die minimalinvasive Methode bietet eine Erfolgsrate von 90-94 Prozent. Unter dem Operationsmikroskop werden selbst feinste Nebenkanäle und Verzweigungen im Umkreis der freigelegten Wurzelspitze aufgespürt und präzise aufbereitet. Der Zahnarzt kann bei dieser Methode die Entfernung des Entzündungsgewebes besonders vorsichtig angehen und das umliegende Gewebe schützen. Aus diesem Grund sind auch deutlich weniger postoperative  Schmerzen nach dem Eingriff zu erwarten. Die Heilung der Wunde schreitet zügig voran und die Narbenbildung ist deutlich minimiert. Darüber hinaus können Isthmen, filigrane Verästelungen von Wurzelkanälen, die den Reinigungsvorgang erschweren, durch den Einsatz des Operationsmikroskops leichter und effektiver gesäubert werden. Auch die Füllung der Wurzelkanäle erfolgt mit diesem Hilfsmittel präziser.

Wie läuft die Wurzelspitzenresektion ab?

Eine WSR gehört zu den Routine-Eingriffen des erfahrenen Endontologen in Berlin. Bei der ambulanten Operation, der eine örtliche Anästhesie oder eine leichte Sedierung vorausgeht,  eröffnet der Zahnarzt zunächst das Zahnfleisch mit einem Schnitt, damit er zum Knochen und zur Wurzelspitze vordringen kann. Nun folgt die Entfernung des Knochens mittels Fräse, den der Zahnarzt zuvor in Wurzelspitzennähe lokalisiert hat. Bei der Wurzelspitzenresektion Berlin arbeitet der Endodontologe mit besonderen dentalen Geräten, um Zugriff auf das Wurzelkanalsystem sowie zu allen Wurzelkanälen zu haben und diese von infiziertem Gewebe befreien zu können. Bei dieser zahnärztlichen Behandlung wird die erkrankte Wurzelspitze um zirka 3 mm gekürzt und das umliegende entzündete Gewebe entfernt. Danach folgt die desinfizierende Spülung, die Trocknung, die gründliche Wurzelkanalfüllung sowie die Prüfung auf Dichtheit der Wurzelfüllung und schließlich der hygienische Verschluss der Zahnwurzel sowie der Wunde mit einer Naht. Ein weiteres Röntgenbild dokumentiert, ob die WSR das angestrebte Resultat liefert. Eine Wurzelspitzenresektion ist auch indiziert, wenn sich Zysten am Zahn gebildet haben. Eine mikrochirurgische WSR hat bei einer chronischen Entzündungen eine gute Prognose.

Ist die WSR mit Schmerzen verbunden?

Sensible Patienten brauchen keine Angst vor einer Wurzelspitzenresektion zu haben. Die innovative Methode ermöglicht Schmerzfreiheit und einen sehr geringen operativen Eingriff. Menschen mit einer Phobie vor Zahn OPs können die Option Dämmerschlaf (Sedierung) wählen. Ansonsten ist eine lokale Betäubung völlig ausreichend. Nach diesem Eingriff erholt sich der Patient in der Regel schnell und kann schnell wieder zur Arbeit gehen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Wurzelspitzenresektion erfüllt sein?

Das Ziel der Wurzelspitzenresektion ist die Vermeidung einer Zahnentfernung und der Erhalt des Zahnersatzes. Wurzelbehandelte Zähne werden meist mit einer Krone versiegelt, um sie stabiler zu machen und die Bissfestigkeit zu erhöhen. Vor der Empfehlung einer WSR kommt die exakte Analyse des Zahnarztes. Zunächst prüft der Endodontologe, ob es sich lohnt, den Zahn zu erhalten. Der Kieferknochen sollte in einem guten Zustand sein. Wenn der Zahn saniert werden kann, ist die Wurzelspitzenresektion eine bewährte Alternative zur Extraktion. Ein Röntgenbild gibt Aufschluss über den Status des entzündeten Zahns. Auch chronische Verläufe lassen sich so feststellen.

Was muss ich nach der WSR beachten?

In den ersten Tagen nach dem chirurgischen Eingriff sollten jegliche körperliche Anstrengungen vermieden und bis zu 24 Stunden nach der Operation auf Coffein und Nikotin verzichtet werden. In der Nacht nach dem Eingriff empfiehlt sich nicht auf der OP Seite zu schlafen und täglich mit einer chlorhexidinhaltigen Mundspülung zu spülen.

Wie lange bleibt der Zahn nach einer Wurzelspitzenresektion noch erhalten?

Nach einer WSR kann der Zahn noch viele Jahre von einer Extraktion verschont bleiben. Um dies zu untermauern, ist eine gründliche Zahnhygiene obligatorisch. An Zähnen, die wurzelbehandelt wurden, kann natürlich wieder Zahnfäule entstehen. Aus diesem Grund ist Konsequenz vom Patienten gefordert- die regelmäßigen Kontrolltermine in der Zahnarzt Praxis sind von großer Wichtigkeit. Nach einer Endodontie kann der betroffene Zahn leichter brüchig werden, da das Zahnmark, die Pulpa, eliminiert wurde. Röntgenbilder zeigen, ob eine Zahnfüllung ausreicht oder eine Überkronung erforderlich ist, um den Zahn langfristig zu erhalten. Endodontologisch behandelte Zähne sind weniger belastbar und anfälliger für Frakturen, deshalb sollten diese durch eine Teilkrone oder Krone gesichert werden.

Wann muss der Zahn raus?

Traumatisierte Zähne in Zusammenhang mit Unfällen sind manchmal nicht zu retten, wenn sie starke Schädigungen aufweisen. In dem Fall ist eine Zahnentfernung oft die einzige Möglichkeit, um die Mundgesundheit des Patienten aufrechtzuerhalten. Lädierte, schwer entzündete Zähne können sich negativ auf den Blutkreislauf des Patienten auswirken und auch den übrigen Körper mit Bakterien befallen. Lungenerkrankungen, Kreislaufstörungen, neurologische Leiden, Herzinfarkte oder Schlaganfälle können die Folge sein. Es ist also von großer Wichtigkeit, die Zahngesundheit des Patienten wiederherzustellen. Wenn die Bakterien-Last des Zahns und der Wurzel hoch oder eine Fraktur zu tiefgehend ist, wäre eine WSR ohne Erfolgsaussichten. Bei einer multiplen Wurzelkanal-Entzündung mit komplexen Problematiken oder wenn sich die Wurzel bereits aufgelöst hat, sind die erforderlichen Voraussetzungen für die Zahnerhaltung ebenso nicht mehr gegeben. Auch wenn eine zweite WSR nicht erfolgreich ist, muss der Zahn extrahiert werden. Es besteht dann die Möglichkeit, die Lücke mit einer Brücke oder einem Implantat zu verschließen. Am besten, Sie vereinbaren einen Besprechungstermin bei Ihrem Zahnarzt in Berlin. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Häufige Fragen

Ist eine Wurzelspitzenresektion schmerzhaft?

Wir geben Ihnen eine ausreichende örtliche Betäubung, sodass Vibrationen oder Druck verspürt werden können. Oft wird dies als Schmerz missverstanden.

In welchen Fällen wird eine WSR angewendet?

Es kommt vor, dass durch eine Wurzelkanalbehandlung keine Besserung der Beschwerden erreicht wird oder diese später auftreten. Auch können nach einer erfolgten Erneuerung einer alten Wurzelfüllung Beschwerden auftreten. Hier kann der Zahn durch das Kürzen der Wurzelspitze erhalten werden.

Worauf muss ich nach dem Eingriff besonders achten?

So lange die Betäubung anhält, sollten Sie nicht essen, keine heißen Getränke zu sich nehmen und nicht viel sprechen. Kalte Getränke können Sie zu sich nehmen. Bitte essen Sie während der gesamten Wundheilung keine Frischmilchprodukte, da hier eine Wundinfektion durch Lactobazillen auftreten kann.

Muss ich mit einem Arbeitsausfall rechnen?

Wie nach jedem chirurgischen Eingriff werden Sie für die Zeit der Wundheilung arbeitsunfähig geschrieben.

Welche Möglichkeiten gibt es nach einer gescheiterten WSR?

Eine WSR kann 2 Mal wiederholt werden. Falls die 2. Behandlung nicht erfolgreich ist, sollte der Zahn entfernt werden. Danach besteht die Möglichkeit die Lücke mit einer Brücke oder einem Implantat zu versorgen.

Ihre Vorteile

Bei einer Behandlung in unserer Praxis
  • Erhalt der eigenen Zähne und prothetisch versorgten Zähne, auch bei Weisheitszähnen
  • Eingriff der sehr patientenfreundlich ist
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zur Alternative mit Implantaten

Beratung

Bitte vereinbaren Sie für alle Beratungen und Behandlungen vorab einen Termin.

Adresse
Klausdorfer Str. 2
12629 Berlin

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Ihre Behandlung

Was unterscheidet die Oralchirurgie von üblichen zahnärztlichen Behandlungen? Wir erläutern Ihnen die Unterschiede und den Wirkungsfelder der Oralchirurgie.
Gingivitis bezeichnet eine vorwiegend bakteriell verursachte Entzündung des am Zahn anliegenden Zahnfleisches. Der Zahnhalteapparat ist von der Entzündung nicht betroffen.
Ein Knochenaufbau (Augmentation) ist ein chirurgischer Eingriff, der Stabilität und Festigkeit, für einen guten Halt der Zähne, liefert. Dieser Eingriff kann am Ober- sowie am Unterkiefer durchgeführt werden.
Üblicherweise erfolgt ein operativer Eingriff in örtlicher Betäubung. Wir bieten darüber hinaus jeden Eingriff in Sedierung (Dämmerschlaf) oder auch in Vollnarkose (ITN) an.
Zur präoperativen und posttraumatischen Diagnostik wird ein radiologisches, bildgebendes Verfahren angewandt, welches die Anatomie der Zähne, des Kiefers und des Gesichtsschädels dreidimensional darstellt.
Zahnimplantate dienen als lang anhaltender und funktionstüchtiger Zahnersatz um bestehende Zahnlücken zu schließen. Diesen Eingriff bieten wir auch mit Knochenaufbau an.
Durch eine Zahntransplantation können entfernte oder fehlende Zähne auf natürliche Weise ersetzt werden.
Was ist eine Zahnfreilegung und wie verläuft die Behandlung? Wir erläutern Ihnen die Vorgehensweise und die Behandlung.
Die Weisheitszahnentfernung ist ein operativer, chirurgischer Eingriff und zählt zu den Routineaufgaben in der Oralchirurgie.
Was bedeutet CMD? Wie erfolgt eine mögliche Behandlung? Und wer übernimmt die Kosten? Gerne erläutern wir Ihnen diese Fragen und klären Sie auf.
Die Bürstenbiopsie ist als ein hochgradig aussagekräftiges Früher­ken­nungsverfahren etabliert. Das Verfahren bietet einen Durchbruch in der Mundhöhlenkrebs-Früher­ken­nung und kann somit Leben retten und Lebensqualität ver­bessern.
Bei der Implantat-Nachsorge wird die Integration des Implantats in den Knochen kontrolliert und regelmäßig der bakterielle Status sowie die Entwicklung des umliegenden Zahnfleisches geprüft.
Das All-on-4™ bzw. All-on-6™ Behandlungskonzept verspricht einen implantatgestützten Zahnersatz an nur einem Tag.
Die Periimplantitis ist eine bakterielle Erkrankung im Implantatbett, vergleichbar mit der Parodontis bei natürlichen Zähnen.
Sanftes Laserlicht bekämpft entzündungsverursachende Bakterien im Mundraum und sichert einen dauerhaften Behandlungserfolg bei Parodontitiserkrankungen, Zahnwurzelentzündungen und Wundheilungsstörungen.
Kosmetische Zahnfleisch-Korrektur und Begradigung von ungleich verlaufendem Zahnfleisch für eine neue Ästhetik
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnbettes, die sich aus einer nicht bemerkten Zahnfleischentzündung entwickeln kann. In ihrem Verlauf werden Gewebe und Knochen zerstört, die für den Halt des Zahnes verantwortlich sind. Der Prozess kann Jahre oder Jahrzehnte andauern, bei besonders aggressiven Verläufen auch nur wenige Monate. Unbehandelt kann sie zum Verlust des Zahnes oder auch mehrerer Zähne führen.